BACHER Aktuell - immer in Bewegung!
Wir waren auf der Equitana 2009 Halle 3 Stand D36
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Equitana 2009
Der Reitboden - die Lochmatte Geotextil von Bacher aus Lampertheim
Ein durchdachtes Komplettsystem. Als ideale Trennschicht zwischen Unterbau und Geotextil-Tretschicht garantiert die Lochmatte den Ablauf des Wassers und verhindert das Vermischen von Tretschicht und Unterbau.
Wolfgang Bacher aus Mannheim sorgt in Hongkong 2008 für den Bodenbelag im Olympischen Reitstadion
Manchmal ist es schwierig, bis der Prophet im eigenen Lande auch wirklich etwas gilt. Paul Schockemöhle, Deutschlands mächtigster Pferdemann, war vor einem Jahr auf der Samsung-Reitanlage in Korea. „PS“ bückte sich und ließ den Reitboden interessiert durch die Finger gleiten. Dann fragte er nach: „Einen tollen Boden habt Ihr hier, wer hat den denn gemacht?“ Die Asiaten suchten die Adresse heraus, kritzelten sie auf ein Blatt Papier und überreichten den Zettel grinsend: Wolfgang Bacher, Rosenaustr. 8-10, 68623 Lampertheim bei Mannheim. „Aha“, wunderte sich Schockemöhle, „ein Deutscher“.
Darüber haben sich schon viele gewundert. In Lampertheim vor den Toren Mannheims sitzt in den einfachen Räumen einer ehemaligen Baufirma ein „global player“ des Pferdesports: Wolfgang Bacher, Diplom-Betriebswirt und Pferdemann seit vielen Jahren. Mit seiner Firma „Bacher Products“ und seit dem Jahr 2000 mit Anteilen an der Firma „Sentex“ handelt der findige Kaufmann traditionell mit Führanlagen, Laufbändern und anderen Trainingssystemen – seit ein paar Jahren zunehmend mit einem weltweit erfolgreichen Geotextil-Bodenbelag.
Den größten Auftrag der Firmengeschichte hat Wolfgang Bacher kurz vor Jahresende 2006 an Land gezogen: Er wird den Reitboden liefern, auf dem im Sommer 2008 in Hongkong die nächsten olympischen Reiterspiele ablaufen. Es handelt sich dabei um eine Fläche von rund 25 000 Quadratmeter, das entspricht einem Auftragsvolumen in Höhe von 600 000 Euro, wobei Bacher neben seinem Textil-Material auch eigens für seine Bedürfnisse entwickelte Bodenmatten dazuliefert. Diese stammen von einem Karlsruher Hersteller.
Sein Geschäftspartner ist der Hongkong-Jockey Club des chinesischen Stadtstaates. Dort ist Bacher im Zuge des Geschäftes übrigens auf einen alten Bekannten gestoßen: Winfried Engelbrecht-Bresges, der eine zeitlang Geschäftsführer des Direktoriums für Vollblutzucht & Rennen in Köln war. Bacher hatte als Vorstandsmitglied im Südwest-Verband der Trabrennfahrer vor ein paar Jahren häufiger mit dem Direktorium zu tun (das Reiterjournal hat damals berichtet).
Die Bodenhersteller und Boden-Zubereiter dieser Welt sind ein kleines Volk, jeder kennt jeden. Seit ein paar Jahren gehört Wolfgang Bacher dazu. Er bereitet am liebsten den Boden für Oliver Hohberg, der wiederum vor Jahren beim schwäbisch-dänischen „Bodenpapst“ Hermann Duckek als Assistent tätig war. Nach Duckeks Tod im Jahre 2001 gehört Hohberg zur Nachwuchsriege internationaler Reitboden-Spezialisten, die in seine Fußstapfen treten. Und Hohberg hat beste Erfahrungen mit Bachers Geotextilen; so kam der Mann aus Lampertheim zu seinem Auftrag.
Was ist Geotextil? Grundsätzlich der Überbegriff für kleine Stücke von Vliesstoffen aus Polyester-Fasern. Die Textilien werden im Allgemeinen für die Bekleidungsindustrie hergestellt, aber auch als Dichtungsbahnen im Straßenbau und bei Deponien und für große Industriefilteranlagen. Wenn man die Geotextilstücke in den Fingern verreibt, fühlen sie sich an wie zerkleinerteTeppichreste.
Die Polyester-Fasern sind wasserabweisend oder wasserspeichernd.Je nach Verarbeitung und Weiterbehandlung. Geotextil aus Polyester-Fasern ist weitgehend unverrottbar, UV-stabil und als Neuware für den Reitplatzbau unbezahlbar. Bacher und andere Geotextil-Verarbeiter arbeiten mit Abfallprodukten der Industrie. Dort einige Tausend Meter eines missglückten Abschnittes, dort ein paar Hundert Quadratmeter, die in der Färbung von der Norm abweichen. Als Zusatz zu einem gewaschenen Sand ist das Material dann immer noch gut zu gebrauchen. Allerdings muss ein Fachmann dann noch für die richtige Mischung sorgen. Die Chinesen zum Beispiel brauchen ein extrem hitze- und wasserbeständiges Vlies, weil es im Sommer in Hongkong zu starker Hitze im Wechsel mit sintflutartigen Regenfällen kommen wird. Bacher durchkreuzt sein Lager, in dem Hunderte von verschiedenen Textilien gestapelt sind und komponiert die Mischung wie ein Sternekoch, der im Kühlhaus seines Frischehändlers für das Menü am Abend einkauft.
Vor zwölf Jahren wurde er bei Führanlagen-Geschäften mit holländischen Partnern auf den Geotextil-Belag aufmerksam. Im Sand des Reitbodens erfüllen die Textil-Schnippsel die lockernde Funktion wie zum Beispiel Holz oder Hobelspäne. Nur dass sie länger halten, denn Polyester verrottet nicht.
Bacher erkannte damals, dass daraus ein Geschäft zu machen sei und ließ sich die ersten Ballen bringen. Der Pfälzer Hugo Simon, den Bacher – als Kurpfälzer - seit langen Jahren kennt, war 1995 der erste Reitboden-Kunde. Sein belgischer Tierarzt hatte den Belag empfohlen, weil er federt und trotzdem Halt bietet.
Bacher selbst verweist darauf, dass er in Deutschland nicht der einzige Anbieter von Geotextil-Reitböden ist. Aber seine langjährigen Kontakte zum internationalen Markt des Reitsports haben ihm international schnell zu einem guten Ruf verholfen. Schon vor Jahren verschiffte er Führmaschinen nach Dubai oder Californien. Mit seinen Reitböden besucht er im Moment Messen vor allem im asiatischen und arabischen Raum, dabei wird er oft von seiner Cousine Belinda Hitzler begleitet, die internationale Distanzreiterin ist und fließend Englisch und Französisch spricht. Sie war 2005 die Nummer 1 in der Weltrangliste der Distanzreiter und 2006 im deutschen Team bei den Weltreiterspielen in Aachen.
2004 kam in Fachkreisen übrigens der Durchbruch. Als im Vorfeld der olympischen Reiterspiele von Athen acht Wochen vor der ersten Startglocke noch das Chaos herrschte, ließ man Wolfgang Bacher aus Mannheim mit seinem Geotextil einfliegen. Der Boden war nicht zu beanstanden.
Im Büro und der kleinen Produktionshalle in Lampertheim herrscht im Moment Hochbetrieb. Bacher und seine Sekretärin Doris Dann, die Tochter des Ehrenpräsidenten der nordbadischen Reiter, sind ständig am Telefonieren und Faxen. Eine neue Häckselmaschine für die Vliesstoffe ist gekauft, vier Mann arbeiten im Zwei-Schichten-Betrieb. Nichts mit Winterschlaf. Der erste Kontakt mit Kentucky, dem Standort der Weltreiterspiele 2010, wurde auch schon geknüpft. Nach dem 22. Februar wird alles wieder ein bisschen ruhiger. An diesem Tag werden die Schiffe nach Hongkong beladen. Bacher fliegt hinterher. „Eine Akkreditierung für die Olympischen Spiele“, sagt der Pferdesportfan, „war die Bedingung fürs Geschäft“.
Roland Kern
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NEU! Die Kleinen von Bacher ... Runde Sache zum „rundum“ attraktiven Preis.
Die neuen „Kleinen und Mobilen“ von Bacher mit Planendach (20 Jahre haltbar), ohne festes Fundament einfach und schnell mit Erdankern zu befestigen, beste Verarbeitung – alle Kanten sind abgerundet und mit Kunststoff überzogen. Entdecken Sie Bacher-Lösungen, die bewegen! Fragen Sie nach den neuen kleinen Trainingsanlagen: Longierhallen und Führanlagen.
Abb. oben: BLH-Bacher-Longierhallen:
Typen 16i, 18i, 20i
Abb. unten "Bacher bringt auf Touren": BFA-Bacher-Führanlagen: Typen 412i – 620i
Bacher bringt auf Touren Abb. unten: Die neue kleine Führanlage von Bacher BFA-Bacher-Führanlagen
Viele Optionen für das Bewegungs- und Gesundheits-Training. Pferde-Vitalität ist das Ziel unserer täglichen Arbeit! Dafür mobilisieren wir aktuellste Trainings-Technik für den optimalen Einsatz bei Ihnen vor Ort – auf den individuellen Bedarf abgestimmt!
Tretschicht und Pflegegeräte für die Olympischen Reitplätze in Markopoulo geliefert
Für zwei Reitanlagen in Athen hat Bacher Trainingssysteme die Reitböden und die Pflegegeräte geliefert. Insgesamt gingen im letzten Jahr 5000 qm Reitboden nach Griechenland. Nachdem die griechischen Reiter mit diesem Reitboden sehr zufrieden waren, wurde der Auftrag für die Lieferung nach Markopoulo bei Athen erteilt. Das neue Olympic-Equestrian-Center für Dressur, Springen und Vielseitigkeit und das New Athens Hippodrome für Galopprennen wurden von drei griechischen Bauunternehmen erstellt, 50km außerhalb von Athen und 15km vom neuen Flughafen entfernt. Ein sich weit erstreckendes Areal exklusiv für den Pferdesport mit idealen Bedingungen, auch nach Olympia, ist hier entstanden. Vom 24. bis 26. Juni 2004 war Wolfgang Bacher persönlich in „Markopoulo“, um Olympische Erfahrungen zu sammeln und den Mitarbeitern der neuen Pferdesportanlagen vor Ort wichtige Tipps und Informationen für die Pflege des Bodens und der Benutzung der Geräte zu geben.
BACHER Führanlagen: Ziehen weite Kreise. Bewegen von Schritt bis Galopp.
Führanlagen für 12 Pferde oder sogar 15 Pferde – das bedeutet viel Bewegung für mehrere Pferde innerhalb einer Trainingseinheit. Führanlagen mit großen Durchmessern, 36 m, 40 m, bis zu 50 m, sind bei Bacher Trainings-Systeme keine Seltenheit (Abb.: Trainingsstall Ramthun, 40 m Durchmesser). Alles mit den speziellen Sicherheitsmodulen von Bacher und den besonderen Extras für optimale Pferdebewegung ausgestattet. In großen Gestüten sind große Anlagen für die regelmäßige Bewegung sehr vieler Pferde gleichzeitig ideal. Dazu gibt es noch wichtige weitere Vorteile: große Durchmesser sind schonender für die Gelenke und Beine. Das Trainingstempo bietet bei großen Anlagen zudem noch mehr Optionen für das Bewegungs- und Gesundheits-Training. So ist ein höheres Tempo im Trab bis hin zum Galopp möglich. Führanlagen mit einer Leistungsfähigkeit bis zu 35 km/h sind von Bacher lieferbar – schlüsselfertig mit besonderen Sicherheitstrennstäben, Beregnungsanlage, Geopad-Tretschicht und vielen Ausstattungen mehr, abgestimmt auf das bewegungsoptimale Training der Pferde.
Im Frühjahr präsentiert Bacher das erste Projekt mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Solarstrom erzeugen und damit die Wirtschaftlichkeit der Führanlage weiter verbessern, ein Zusatznutzen der innovativen Bacher Produkte „Vitalität durch Bewegung – Effizienz durch Ideen“. Das Runddach bei Führanlagen ist optimal für die Anbringung der Photovoltaikanlage in Richtung Süden. Dadurch wird der beste Wirkungsgrad erzielt.
Innovationen aus der BACHER-Ideenschmiede
Die Forschung für die kontinuierliche Weiterentwicklung von Pferdeführanlagen steht bei BACHER in Lampertheim nie still.
Neue Wege für noch mehr Freude an der gesunden Bewegung und Vitalität des Pferdes werden von Sabine und Wolfgang Bacher immer wieder genau unter die Lupe genommen. Daraus entstehen von den selbst passionierten Pferdesportlern und -liebhabern die Ideen, die sich in den Bacher Trainings-System immer wieder eindrucksvoll bewähren.!
Die neuen Module für den perfekten Training-Einsatz: Neue Beregnungsanlage:
Zum einen wurde eine integrierte Beregnungsanlage für das Pferdetraining entwickelt. Training und Beregnung finden gleichzeitig statt. Die Beregnungsanlage sorgt für optimale Bodenverhältnisse und durch die erhöhte Luftfeuchtigkeit wird jegliche Staubentwicklung vermieden – für das Pferd ein zusätzlicher angenehmer Effekt.
BACHER-Fernsteuerung:
Der Sicherheit kann nie genug sein. Noch mehr Sicherheit beim Betrieb einer Führanlage bietet ab sofort die neue BACHER-Fernsteuerung im Miniformat – eine weitere überraschende Neuheit 2003 aus dem Hause BACHER. Im Rahmen der neuesten Untersuchungen der Abläufe von Unfällen beim Training hat Wolfgang Bacher festgestellt, dass der Schaden sehr klein ausfällt, wenn die Anlage schnell zum Stehen kommen kann. Oft kann ein Schaden sogar vermieden werden. Mit der neuen Fernbedienung – ebenfalls für bestehende Anlagen nachrüstbar – kann die Anlage im Umkreis von 300 m einfach per Knopfdruck mit der Minifernsteuerung schnell gestoppt werden. Durch das Personal im Stall, sogar beim Reiten auf dem Gelände, kann die Fernsteuerung einfach bedient werden. Diese neue Fernbedienung ist beim Kauf einer BACHER-Führanlage enthalten (Business-Steuerung). Der Nachrüstsatz des Standard-Sets für bestehende Anlagen liegt bei 265 Euro ab Werk. Der Einbau kann übrigens von jedem Elektrofachbetrieb vorgenommen werden.
Neue, leichte Trennstäbe für Führanlagen:
Eine weitere Innovation aus dem Hause Bacher sind die leichten, flexiblen Trennstäbe aus leitungsfähigem Kunststoff – eine Sicherheitskomponente beim Training in der Freiführanlage in durchdachter Perfektion. Mit geringem Eigengewicht sind die Trennstäbe dazu leicht montierbar und ganz einfach als Bausatz in bestehenden Führanlagen nachrüstbar.
Geo-Pad Tretschicht für Führanlagen und Paddocks:
Die Beimischung von Sand ist bei diesem neuen Bodenbelag nicht mehr notwendig. Das Material ist aus reinem Polyester-Nadel-Vlies ohne Klebstoffe bzw. sonstige Zusätze. Es wird z.B. als Trennvlies im Straßenbau oder zum Abdichten von Mülldeponien verwendet. Es ist absolut umweltfreundlich und grundwasserneutral. Sollte die Tretschicht nach 2 bis 3 Jahren zu stark mit Pferdeäpfeln verunreinigt sein, dann ist diese durch Absieben oder Abwaschen mit Wasser einfach erneuerbar.
GEO-PAD wird durch die Pferdehufe nicht zermahlen wie Holz oder andere Zuschlagsstoffe. Der Belag ist sehr elastisch und staubt selbst im trockenen Zustand nicht. GEO-PAD speichert Wasser und bleibt länger feucht. Im Winter erhält GEO-PAD bei bis zu -5 Grad einen großen Teil seiner Elastizität. Bei tieferen Temperaturen, über einen längeren Zeitraum hinweg, wird der Boden zwar hart, er bleibt aber eben und rau. Die Pferde können im Schritt gehen.
Mit diesen Neuentwicklungen zeigt sich Bacher wieder von der innovativen Seite für eine gesunde Entwicklung im Pferdetraining.
Bacher bewegt Pferde - ganzheitlich!
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